Fintech/Crypto

Die gewachsene Bedeutung der Fintechs hat Berlin in den vergangenen Jahren zu einem Finanzplatz mit deutschlandweiter Bedeutung gemacht. Als Standort der weltweit wichtigsten Player der Crypto-Szene ist Berlin die neue „Hauptstadt des Geldes“. Bank- und Kapitalmarktrecht gehört zu unseren Schwerpunkten. Gepaart mit unserer Verwurzelung im Berliner Start-up-Ökosystem macht uns das zu einem der gefragtesten Ansprechpartner zu rechtlichen Themen rund um Fintechs und Crypto.

Alle Artikel in Fintech/Crypto

Ausreiseverbot für europäische Daten?

Infolge der Corona-Pandemie können nur noch sehr wenige EU-Bürger in die USA einreisen. Für unsere Daten garantierte bislang noch das EU-US-Privacy-Shield nahezu unbeschränkte Reisefreiheit. Vor dem Datenhunger der US-Behörden biete das Privacy-Shield aber keinen ausreichenden Schutz, urteilte nun der EuGH – und erklärt den Schutzschild mit sofortiger Wirkung für ungültig.

Kryptowerte und Kryptoverwahrgeschäft als neue Tatbestände im KWG – no need to be afraid!

Im Zuge der Umsetzung der fünften europäischen Geldwäscherichtlinie (EU) 2018/843 hat sich der deutsche Gesetzgeber dazu entschieden, den Begriff der sog. Kryptowerte in das Kreditwesengesetz (KWG) einzufügen. Zudem wird die Verwahrung von solchen Kryptowerten für andere als sog. Kryptoverwahrung einer aufsichtsrechtlichen Erlaubnispflicht unterstellt. So sieht es der kürzlich vorgelegte Regierungsentwurf vor.

Das Krypto-Eckpunktepapier von BMJV und BMF – Alles neu macht der Mai?

Am 7. Mai 2019 findet die mündliche Anhörung zum Eckpunktepapier für die regulatorische Behandlung von elektronischen Wertpapieren und Krypto-Token im BMJV statt. Als Anwälte im „Krypto-Recht“ kennen wir viele zu diskutierende Herausforderungen aus unserer eigenen Arbeit. Finanzregulierung sollte technologische Entwicklung rechtssicher ermöglichen.

Online-Plattformen und Zahlungsabwicklung – Ist die Handelsvertreterausnahme im Zeitalter der PSD2 die Lösung?

Online-Plattformen bieten nicht nur die Möglichkeit zur Vermittlung von Waren oder Dienstleistungen, sondern wickeln häufig auch den Zahlungstransfer zwischen den Beteiligten ab. Das ist für alle Beteiligten sinnvoll, denn der Zahler kann komfortabel über die Plattform bezahlen, der Anbieter muss sich nicht um die Bezahlungsdetails kümmern und der Plattformbetreiber kann seine Provision gleich einbehalten. Der Haken an der Sache ist allerdings das Bankaufsichtsrecht, denn die Übernahme der Zahlungsabwicklung bedeutet regelmäßig das Betreiben des sogenannten Finanztransfergeschäfts. Dieser Tatbestand ist durch die erste Zahlungsdiensterichtlinie (PSD1) im Zahlungsdiensteaufsichtsgesetz (ZAG) umgesetzt und durch die Umsetzung der zweiten Zahlungsdiensterichtlinie (PSD2) angepasst worden.

bubblegum-coathangers-corner-1152x648-lindenpartners-Berlin

Die Welt der binären Optionen: anscheinend doch nicht so schwarz-weiß?!

Die Europäische Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde („ESMA“) hat das Produktverbot von binären Optionen zum Schutz von Kleinanlegern verlängert – jedoch mit einigen Ausnahmen. Die teilweise Rücknahme des Produktverbots für bestimmte Arten von binären Optionen zeigt wohl, dass die Welt dieser Produktklasse und ihrer Anbieter doch nicht so schwarz-weiß ist, wie von ESMA zunächst verlautbart.

door-gap-light-shadow-lindenpartners-Berlin

Geldwäsche: EU nimmt die Kryptowährungen ins Visier

Die EU hat den Ruf eines Bürokratiemonsters. Butterberg, Regeln zur Gurkenkrümmung und Glühbirnenverbot: Zuverlässig liefert die EU Themen, die an deutschen Stammtischen und Gartenzäunen heiß diskutiert werden. DSGVO und ePrivacy-Verordnung sorgen für Schweißperlen auf der Stirn von Unternehmern.